Helloween – Helloween

verfasst von Kalle

Ohja… was haben wir Metalfans auf dieses Album gewartet. Nachdem die Tour vor einigen Jahren, es ist wirklich schon länger her :(, so erfolgreich lief, wollten die Fans am Besten direkt ein neues Album haben. Doch eine Pandemie wollte was dagegen unternehmen und verschob ein wenig die Pläne. Nun ist es aber doch endlich soweit und Helloween veröffentlichen mit dem selbstbetitelten Album ihr lang ersehntes neues Studioalbum. Es ist das erste Album mit allen Sängern zusammen: Andi Deris, Michael Kiske und auch Kai Hansen, der aber vorrangig durch seine grandiose Gitarrenkünste hervorsticht, wobei er es da auch schwer hat, wenn da zwei weitere Granaten an den Saiten stehen. Michael Weikath und Sascha Gerstner sind ebenso begabt und das gilt natürlich auch für Markus Grosskopf am Bass und Daniel Loeble am Schlagzeug. So damit haben wir aktuelle Band einmal durch. Was erwartet euch denn jetzt nun auf dem neuen Album?

Ich hab mir die Platte bestimmt jetzt 30 Mal rauf und runter gehört, auf dem Weg zur Arbeit, auf dem Heimweg, auf dem Weg zu Fotoshootings usw. und immer wieder hab ich neue Kleinigkeiten entdeckt, aber ebenso markante Dinge, die Helloween eben ausmachen. Man erkennt ihren Sound einfach raus… es gibt nur eine Band, mit der ich Helloween mal verwechseln könnte und das wären… welch Überraschung: GammaRay. So… aber das eben nur bedingt. Helloween haben so einen markanten Klang in den Gitarren, in ihren Stimmen… in einfach Allem… es ist dieses brilliante Gesamtpaket von guter Laune und Spaß am Heavy Metal und die Harmonie innerhalb der Band, die man live und eben auch auf der Platte spührt. Und was können Helloween noch ganz besonders gut? Lange Songs! Von den insgesamt zwölf neuen Stücken sind fünf Songs über fünf Minuten lang, zwei davon über sieben und einer gar über zwölf Minuten. Ihr bekommt also schon auf der normalen Platte einfach jede Menge geboten. Bei den Bonusversionen gibt es noch ein paar mehr Tracks.

Die Soundqualität ist ganz hohes Niveau, was bei den Perfektionisten in der Band auch kein Wunder ist und wofür Helloween schon immer stand. D.h. hier ist der Klang super abgemischt, keine Stimme bricht aus oder kein Instrument geht auch nur irgendwo unter. Aber was ich eben schon meinte, man entdeckt immer wieder was Neues in den Songs, und wenn es nur ein kleines Element ist, worauf man vorher vielleicht nicht geachtet hat. Ich persönlich höre halt nur selten auf die Bassspur, aber zum Beispiel beim zweiten Track „Fear Of The Fallen“, da kommt sie plötzlich so zum vorschein und man achtet dann mehr drauf und nimmt sie in einem Durchgang mehr war. In einem anderen Durchgang feiere ich die Gitarrensoli, dann wieder die geilen Vocals. Klar Gitarrensoli sind bei den Saitenkünstlern immer ein Genuss. Sie lieben es diese zu zelebrieren, wer Helloween mal live erleben konnte, der wird mir da sicher zustimmen. Interessant ist auch die Kombi von Andi und Micha. Die zwei Stimmen sind für sich allein schon stark, aber als Kombi… hier und da war ich schon verwirrt, wer singt denn jetzt nun wirklich, oder hat sich gar noch Kai mit eingemischt.

Es ist verdammt stark, was die Zwei abliefern. Hier kommt jeder Fan sowas von auf seine Kosten. Was sie gerne machen ist: Screams mit einbauen und manch Wort extra in die Länge ziehen. Achtet mal drauf, das lieben die Herren, ist aber auch ein gewisses Markenzeichen bei Songs von Helloween. Was mir auf dem Album sehr gefällt, das ist das hohe Tempo. Die Band gibt häufig Vollgas, setzt aber punktuell aber auch auf Entschleunigung. Doch im Gesamten werden Luftgitarristen und Headbanger auf ihre Kosten kommen. Mein Favourit der Scheibe ist ganz klar der letzte Song „Skyfall“. Mit über zwölf Minuten Länge ist er einfach schon dadurch gut, doch hier vereint die Band einfach komplett Alles. Dieser Klang, diese kleien Überraschungen (kleine Einspieler), diese Vielseitigkeit von hohem Tempo und sanften Parts, diese Melodic in ihren Songs… hach den Song hab ich sehr gern und häufiger gehört, als manch anderen. Jeder bekommt hier ein kleines Solo ab… die Stimmen überzeugen von Anfang bis Ende.

Das Album ist ein Hochgenuss und das Warten darauf hat sich allemal gelohnt! Danke Helloween für dieses grandiose musikalische Werk!

Tracklist

  1. Out For The Glory
  2. Fear Of The Fallen
  3. Best Time
  4. Mass Pollution
  5. Angels
  6. Rise Without Chains
  7. Indestructible
  8. Robot King
  9. Cyanide
  10. Down In The Dumps
  11. Orbit
  12. Skyfall

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