Alice Cooper – Detroit Stories

verfasst von Kalle

Alice gehört tatsächlich zu den Legenden der Rockmusik, den ich mit am häufigsten gesehen habe. Zuerst war es damals auf einem Festival in Bad Arolsen im Jahre 2008. Seit daher bestimmt 8 oder 9 Mal auf Festivals, Headlinershow oder bei Rock Meets Classic. Dieser Mann und seine Musik sind einfach für die Bühne gemacht. Erst auf seiner letzten Tour hat er es wieder unter Beweis gestellt, was er, auch ihm hohen Alter, alles noch drauf hat und wie er es schafft die Leute zu unterhalten. Und daher kann man sich jetzt sehr auf die neue Platte freuen, denn Alice hat eine Menge zu erzählen.

In diesem Fall geht es um die Stadt Detroit, in der er geboren wurde. Alice hat tatsächlich viel zu erzählen, das merkt man auch in seiner täglichen Radiosendung z.B. bei Radio Bob. Er hat ja auch eine Menge erlebt, mit über 70 Jahren. Und so handeln die Songs von eigenen erlebten Dingen und Geschichten aus der Stadt. Aufgenommen wurden die Songs mit verschiedenen Musikern aus Detroit, seiner eigenen Band und weiteren Gastmusikern. So ist u.a. Joe Bonamassa mit auf dem Album vertreten. Insgesamt hat die Platte 13 offizielle und 2 Bonus-Tracks. Und wer Alice und seine Musik kennt: Es wird nicht langweilig.

Sein Sound steht für Unterhaltung und Abwechslung. Klar ist er der Schockrocker und Entertainer, aber genau das macht er mit dem Album auch: er unterhält. Die Songs erzählen Geschichten, denen ihr gut lauschen solltet. Wer jetzt große Rockhymnen wie „Schools Out“ oder „Poison“ erwartet, der hat das Prinzip der Platte nicht ganz verstanden. Detroit ist zwar, laut der Aussage von Alice, die Stadt für den Hard Rock gewesen und dennoch gibt es noch viel mehr zu entdecken. Nehmt zum Beispiel den Song „$1000 High Heel Shoes“. Was hat das mit Hard Rock zu tun? Nix… aber Alice macht einen coolen Groove unter den Track und somit eine coole und lässige Nummer daraus.

Man muss sich natürlich auf diese Geschichten einlassen und mitgehen, dann werdet ihr auch super unterhalten. AM MIx und Mastering wurde nicht gespart und so ist die Songqualität überragend. Einziges Manko an der Platte… irgendwie klingt der Sound zu eintönig. Es fehlt das absolute Highlight, was mal ein wenig hervor sticht. Das Mundharmonikasolo wie im Songs „Sister Anne“ sind da ein guter Anfang, aber genau das hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht. Besonderheiten in den Songs, damit sie die Geschichten noch mehr untermalen. Der Bonustrack „Shut Up And Rock“ geht zum Beispiel gut ab, ist aber mit knapp über 2 Minuten sehr kurz.

Im Gesamten gefällt mir das Album, weil es eben verschiedene Eindrücke und Geschichten vermittelt und erzählt. Alice übertreibt nicht und hält die Platte auf einem guten Niveau. Wie gesagt.. ein paar mehr kleine Highlights noch dazu und ich würde volle Punktzahl vergeben, wenn ich Punkte geben würde. Ne 8 von 10 könnte aber definitiv drin sein. Wir reden hier immerhin von Alice Copper. Also… freut euch auf eine Geschichtsstunde über Detroit.

Tracklist:

Rock ‘n’ Roll
Go Man Go
Our Love Will Change the World
Social Debris
$1000 High Heel Shoes
Hail Mary
Detroit City 2021
Drunk and In Love
Independence Dave
I Hate You
Wonderful World
Sister Anne
Hanging On By A thread (Don’t Give Up)

BONUS TRACKS:
Shut Up And Rock
East Side Story

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