Splendidula – Somnus

Da 2020 wohl noch nicht schwermütig genug gewesen ist, leiten die BelgierInnen von Splendidula 2021 mit einer kräftigen Portion Doom ein. Splendidula verzichten dabei jedoch auf überzogees Epic Doom Gewitter sondern kriechen mit ihren verspieltem Genremix aus Doom, Sludge und Psychedelic tief in unsere Gehirnwindungen. Der Gesang wechselt dabei zwischen klarer, weiblicher und kräftiger, männlicher Stimme ab. Der genremix darf auf dem Papier erst einmal vielversprechend klingen. Doch leider gehen die Kompositionen an so manchen Stellen nicht vollkommen auf und wirken eher unausgereift. „Somnia“ steht über weite Strecken sehr stark da, wird dann aber zum Ende hin mit neuen Strukturen ausgestattet, die hier fehl wirken. Auch beim folgenden „Void“ mag die Stimmung nicht ganz aufgehen. Den Mix aus Klargesang und Growling hat man im Doom schon deutlich besser erlebt (Draconian, Swallow the Sun).

Fazit

Mit „Somnus“ haben Splendidula ihr bisher drittes Album vorgelegt, auf dem sie schon merkliche Weiterentwicklungen spüren lassen. Doch letztendlich wird dieses Album wohl als ein Zwischenstopp für das, was wohl noch hoffentlich aus dieser Band werden könnte, angesehen werden.

Tracklist:

  1. Somnia
  2. Void
  3. Incubus
  4. Oculus
  5. Drocht
  6. When God comes down

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