Roadwolf – Unchain The Wolf

verfasst von Kalle

Kennt ihr das Gefühl, wenn man eine Band hört und glaubt… die gibt es doch schon ewig, denn es klingt einfach zu gut produziert und macht im Gesamteindruck einfach einen geilen Eindruck? So ging es mir jetzt beim Debutalbum von Roadwoalf. Die Österreicher gibt es schon seit 2013 und sie haben schon einige Demos etc. veröffentlicht, doch Langspielplatten gehörten bis dato noch nicht dazu. Gut das sich das jetzt geändert hat, denn wer auf klassischen Heavy Metal, mit dem Hauch 80er Jahre bekommen möchte, der sollte hier sofort zupacken. Scheiße ist das ne geile und solide Scheibe.

Das fängt schon beim Namen und dem Cover an. „Unchain The Wolf“ mit so einem geilem Bandschriftzug udn darunter dieser echt fiese Wolfskopf. Wäre schon direkt gekauft, nur weil das Cover so fetzt! Doch die zehn Tracks auf der Platte sind es ebenfalls wert. Allein schon der Titeltrack zur Platte „Unchain The Wolf“ ist Metal pur. Erstklassiges Gitarrenspiel, super Gesang… toll abgemischt… ich bin im Metalhimmel! Die Band klingt wie eine gute Mischung aus WASP, Accept und Judas Priest… nur halt in jung. D.h. kein Keyboard, kein Schnick Schnack… nur Gitarre, Bass, Drums und Gesang und dazu jede Menge Tempo.

Beim dritten Lied musste ich direkt an den dazugehörigen Film denken, denn „Missing In Action“ ist ein Klassiker für Filmkenner. Und irgendwie könnte der Song fast ein kleiner Soundtrack dafür sein. Vielleicht soll es auch so wirken… – wenn ja… dann sehr geil gemacht! Gleiches gilt übrigens auch für „Roadwolf“, den Song zum Bandnamen. Schöner Groove im Track! Hier spührt man richtig das Lebensgefühl Metal in den Jungs. Und die Jungs verstehen was vom Songaufbau. Bestes Beispiel ist hier „Straigt Out Of Hell“. Erst ein gemächliches Intro, dann wird es düster und wird Stück für Stück stärker, wobei man es nicht übertreibt mit dem Tempo. Es bleibt im gemäßigten Midtempo, dafür aber düster wirkend. Gefällt mir sehr gut diese Mischung.

Wer es dann wieder flotter mag, der sollte sich „Turn It Loose“ anmachen. Geiler Rock´n`Roll Einfluss in der Gitarre, der da aus den Boxen kommt. Man merkt tatsächlich in vielen Songs die verschiedenen Einflüsse der Band. Und ja… ich hab bei manchen Liednamen ein wenig an Cover gedacht, doch das war dann nicht der Fall. „Wheels Of Fire“ kenne ich zum Beispiel einen echt geilen Manowar Song. Das hier hat damit nicht viel zu tun, wobei auch der von Roadwolf extrem cool ist. Und irgendwie erwische ich mich hier immer wieder, als wenn ich Rob Halford an der Stimme erkenne. Er ist es aber natürlich nicht, was für die dabei aber für die Qualität von Sänger Franz Bauer spricht. Valentin an der Gitarre hat in diesem Song einen sehr geilen Part übrigens. Ich liebe ja schöne Gitarrensoli, die auch mal etwas länger gehen und hier ist es super getroffen.

Eine Ballade findet ihr auf dem Album übrigens nicht, was nicht schädlich ist. Man hat bei Wölfen auch auch weniger die Assoziation mit ruhig, denn man will es wild! Und das bekommt ihr direkt in eure Gehörgänge. Die Platte ist eine saubere Sache und eine klare Empfehlung für jeden Metalhead! Die Jungs haben eine steile Karriere vor sich, wenn sie die Qualität halten, die sie hier abgeliefert haben! Geiele Scheibe Jungs… Grüße nach Österreich – Mehr davon bitte !!!

Tracklist

  1. All Hell Is Breaking Loose
  2. Unchain The Wolf
  3. M.I.A. (Missing In Action)
  4. Roadwolf
  5. Straight Out Of Hell
  6. Curse Of The Gypsy
  7. Turn It Loose
  8. Wheels Of Fire
  9. Never Surrender
  10. Condemned To Rock

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen