Farer – Monad

In manchen Lebenssituationen ist es wirklich gut, sich einfach mal eine Portion geordneten Krach a.k.a Doom/Noise reinzuziehen. Farer haben hierfür mit ihrem Debütalbum einen wahren Archetypen vorgelegt. Das Album mag zwar nur vier Songs aufweisen, dennoch kommt man hier auf eine satte Gesamtspielzeit von nahezu einer Stunde. Und die hat es auch wahrlich inne. Hier treffen dissonante Gitarrenläufe und knarrender Bass auf keifenden Gesang aus der Hölle. Dabei schaffen es Farer erfreulicherweise, nicht über mehrere Minuten lang immer die gleiche monotone Melodie runterzustampfen, sondern bringen immer wieder progressive Elemente hinein. Das schafft eine angenehme Abwechslung für die Halsmuskulatur, die bei den jeweils fast 15-minütigen Songs fast gar nicht still stehen will.

Fazit

Mit „Monad“ haben Farer ein wirklich gelungenes Erstlingswerk eingespielt, dessen überlange Songs in sich schlüssig wirken und einen schon von der ersten Sekunde an in ihren Sog hineinziehen. Dabei übertreiben sie es nicht mit unnötiger Härte oder Sperrigkeit, wodurch es auch für Genrefremde angenehm hörbar wird.

Tracklist

  1. Phanes
  2. Asulon
  3. Moros
  4. Elpis

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