Ecclesia – De Ecclesiæ Universalis

Es kann nie genug Doom Metal geben! Das dachten sich Ecclesia auch und haben sich selbst zu den Kreuzrittern des Dooms ernannt. Sie sehen es daher als ihre heilige Pflicht an, den einzig wahren Doom im Sinne von Candlemass und Cathedral zu verteidigen und ihm nachzueifern. Und damit ist die Referenz zu dem Debütalbum der Franzosen auch eigentlich schon perfekt abgeschlossen. Denn Ecclesia spielen genau diesen traditionellen Doom Metal der 80er Jahre, bei dem man mit seinen Lederarmbändern bekleidet auf Drachen in die heilige Schlacht ziehen möchte. Textlich bedienen sich Ecclesia ebenfalls der genretypischen Anspielungen auf die katholische Kirche und pseudosatanistischen Spielereien. Untermalt wird Ecclesia’s Doom mit einer saftigen (Keyboard-)Orgel. Dadurch kommen einem beim Hören auch immer wieder Powerwolf in den Sinn. Gerade „Vatican III“ könnte auch als Demo der Werwölfe durchgehen. ABer keine Angst, Ecclesia sind weit davon entfernt einfach bekannte Trademarks stupide zu kopieren. Schon auf „Ecclesia Sathani“ finden sie ihren ganz eigenen Weg, der dann auch konstant und sehr gut umgesetzt wird. Vor allem die Orgelklänge wirken verdammt passend für Doom Metal.

Fazit

Was für ein Debütalbum! Ecclesia sind eine jener Bands, die einfach aus dem nichts kommen, sich komplett im mystischen halten und dabei einfach mal eben ein astreines Doom Metal Album veröffentlichen. Zugegeben, sie erfinden den Doom nicht komplett neu, aber das ist auch nicht ihr Anspruch. Ecclesia sehen sich ganz bewusst als Traditionalisten und dabei geben sie ein verdammt gutes Bild ab. Highlight sind hier die immer wieder auftauchenden Orgelpassagen, die einfach das gewisse Etwas in sich haben und die interessante Stimme des Sängers, der mal wie Attila Dorn und mal wie King Diamond klingt. Fans von Candlemass und den frühen Mercyfull Fate sollten hier definitiv mal reinhören.

  1. Excommunicamus
  2. Vatican III
  3. Ecclesia Sathani
  4. Montségur
  5. Behold the Heretic Burning
  6. Antichristus
  7. Deus Vult
  8. God’s Trial
  9. Burn the Witch
  10. Ite Missa Est

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