Die Toten Hosen – Learning English Lession 3: Mersey Beat! – The Sound Of Liverpool

verfasst von Kalle

Ja.. man hätte den Albumnamen auch kürzer gestalten können, doch das übernehmen die Songs dafür. Auf der dritten Ausgabe ihrer englischsprachigen Albumreihe, geht es wieder ordentlich punkig ab. Dieses Mal hat man sich die Musik aus Liverpool vorgenommen und bekannte Songs gecovert und einen kleienn Touch Toten Hosen hinzugefügt. Die Toten Hosen und Liverpool ist ja eine ganz besondere Verbindung, auf die wir jetzt nicht genauer eingehen müssen, aber wer die Toten Hosen kennt, der wird wissen was gemeint ist. Somit geht es jetzt in 15 Songs einmal quer durch die Musikgeschichte der Stadt, welche die Toten Hosen geprägt haben.

Mit dabei sind flotte Nummern wie das „Respectable“, im Original aus den 60er von The Outsiders. Viele von euch kennen diesen Song sicher nicht, und ich gestehe… das Original kannte ich auch nicht. Hab ihn aber mal rausgesucht und mir angehört und ich find den Sound, welchen die Toten Hosen dafür gewählt haben, echt ganz cool. Dieser „Mersey Sound“ ist halt mal was komplett anderes. Einige Songs werden euch sicher aber was sagen. Die Nummer „Do you love me“ von The Contours könnten einige aus manch Filmen kennen, u.a. Dirty Dancing. Jetzt stellt euch die Nummer mit der rauchigen Stimme von Campino und etwas mehr Gitarre vor. Das Teil hätte aus einer rauchigen Liverpooler Eckkneipe stammen können und wäre ein Hit geworden. Geiler Sound!

Auf dem Album gibt es nur einen Song der über drei Minuten geht, „I Can Tell“, und sonst ist man mit Songs die etwas mehr als zwei Minuten und dreißig Sekunden gehen, schon fast im Bereich der längsten Songs. Das ist aber die Zeit von damals gewesen, welche die Hosen jetzt wieder aufleben lassen. Und ja die Kürze ist tatsächlich ein Manko was ich habe, bei dem Album. Es ist dadurch total flott vorbei, was sehr schade ist, denn bei manch Song hab ich mich direkt erwischt mitzugehen. „Shake Sherry“ ist da ein gutes Beispiel oder der auch sehr bekannte Song „Needles And Pins“ von The Searchers. Man trälltert automatisch mit.

Damit ist also klar… die dritte Englischstunde mit den Toten Hosen ist eine klare Empfehlung, wenn man ein paar Klassiker im neuen und leicht punkigem Gewand hören mag. Denn auch wenn die Band auf dem Albumcover brav im Anzug posiert… man spührt immer diesen leichten Hauch.. als würde gleich so richtig der Punk abgehen und die Band lässt die Sau raus. Doch sie beherrschen sich brav und spielen die Songs geeordnet und gesittet. Aber ganz ehrlich… wär schon geil gewesen, wenn das Tempo noch ein wenig angezogen worden wäre. Das ist aber meine persönliche Ansicht, da ich die flotten Nummern der Toten Hosen einfach mag. Jetzt seid ihr dran… Englischbuch raus… mitsingen.

Tracklist

  1. Hippy Hippy Shake
  2. Respectable
  3. Do You Love Me
  4. You re No Good
  5. She’s Sure The Girl I Love
  6. Walking The Dog
  7. Bad To Me
  8. Slow Down
  9. You Might As Well Forget Him
  10. Shake Sherry
  11. Needles And Pins
  12. I Can Tell
  13. Sorrow
  14. Shake Rattle And Roll
  15. Ferry Cross The Mersey

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