Mors Principium Est – Seven

verfasst von Kalle

Finnischer Melodic Death stand in der Beschreibung und klar… da kam ich nicht dran vorbei, mag ich dieses Genre dank Ensiferum und Children Of Bodom sehr. Zudem war mir die Qualität von Mors Principium Est bekannt, hab ich doch 2017 ihr letztes Werk mit Freude vernommen. Verdammt… sind schon wieder drei Jahre her? Wie die Zeit doch verfliegt. Also rein in die neue Scheibe, die den Namen „Seven“ trägt. Der Name ist nicht ohne Grund gewählt, aber dafür recht simple. Es ist nämlich ihr siebtes Album und was könnt ihr erwarten? Melodic Death Metal auf sehr hohem Niveau, was die Produktion und den Mix angeht. Mit den richtigen Boxen werden sich eure Nachbarn über geile Bässe freuen und die Haustiere über melodische Gitarrensoli. Zehn neue Songs wurden aufgenommen, die schon von Beginn an einfach knallen.

Der Opener „A Day For Redemption“ bringt Orchester und Melodeath richtig geil zusammen. Der Sound ist eine Mischung von bereits genannten Bands wie Ensiferum und Children Of Bodom. Die Songs sind tief und schwermütig… tragen sich aber von selbst mit dieser melodischen Seite. Gutes Beispiel dafür ist direkt „Lost In A Starless Aeon“, der an zweiter Stelle auf dem Album kommt. Am Anfang denkt man… wow ganz schön viel Klang auf einmal und dann wird es dramatischer und dann wieder mi Melodien aufgefangen. Die Gitarrenfraktion hat hier in jedem Fall gut mit den Akkorden zu tun. Wobei jetzt die Besonderheit an diese Album. Die Band hat eigentlich nur noch zwei Mitglieder. Sänger Ville Viljanen und der Gitarrist Andy Gillion. Der Rest wurde dann in Studios eingespielt usw. und nur Live kommen dann weitere Musiker dazu. Aufgenommen wurde überwiegend in Finnland und der Mix und das Mastern fand dann in Schweden statt. Das Album ging also über die Grenzen um so cool zu klingen.

„March To War“ ist allein schon wegen der Einleitung ein absolut geiler Track. Die orchestralischen Parts werden kurze Zeit später von der E-Gitarre ergänzt und dann kommen noch Klavier und weiterer Bombast dazu. Das ist ein epischer Sound sag ich euch! Schade das dann nach einer guten Minute so ein Cut rein kommt. Da hätte man vielleicht den Übergang flüssiger gestalten können. Wobei… nimmt man den Cut weg und betrachtet nur den Song selbst, nach der Einleitung, kommt euch ein anständiges Brett entgegen. Headbanger.. das ist was für euch! Und wenn euch schon immer interessiert haben sollte, wie Dragonforce meets Children Of Bodom klingen könnte, dem sei die Einleitung zu „Master Of The Dead“ empfohlen. Was das für ein Riffgewitter und ein hohes Tempo ist… holla die Metalfee. Ich möchte nicht wissen, wie viele Kalorien der Drummer bei dem Tempo verliert. Der tritt in die Pedale für die Bassdrum… puuuh da wird einem fast schwindelig. Und dieses Tempo halten die Jungs fast das ganze Album.

Es gibt nur wenige Passagen, wo sie mal ein wenig an Tempo heraus nehmen und für Ruhephasen sorgen. Diese Platte ist garantiert nichts für schwache Nerven, zumal die Texte jetzt auch einen gewissen Tiefgang haben. Dennoch.. qualitativ ein geiles Werk, wenn auch an manch Stelle vielleicht ein wenig zuviel. Im Gesamten aber ordentlich abgfeuert und daher… klare Empfehlung, wenn ihr den Sound mögt.

Tracklist:

01 – A Day For Redemption
02 – Lost In A Starless Aeon
03 – In Frozen Fields
04 – March To War
05 – Rebirth
06 – Reverence
07 – Master Of The Dead
08 – The Everlong Night
09 – At The Shores Of Silver Sand
10 – My Home, My Grave

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen