Nug – Alter Ego

verfasst von Tim O.

Dass der Ostblock und vielmehr auch die Ukraine mittlerweile stark in Sachen Metal aufholt ist spätestens seit den Senkrechtstartern von Jinjer vielen bewusst geworden. Bezeichnen die Künstler ihre Musik noch als eine Mischung aus Post und Progressive Metal zückt das Kennerherz dann noch einmal besonders die Ohren. Und das lohnt sich in diesem Fall besonders, denn mit Alter Ego haben die Herren von Nug ein kleines Juwel geschaffen.

Hier treffen krachende Gitarrenfronten auf abgrundtiefen Gesang aus den dunklen Wäldern der Ukraine, die dann wieder von Post-artigen Klangbildern aufgelockert und zu einem progressiven Gesamtkunstwerk vereint werden. Und damit haben Nug ein Konzept geschaffen, dass mit jedem Song neue Spannung erzeugt und einfach nicht langweilig zu werden scheint. „Alter Ego“ ist eines jener kleinen Alben, die man einfach auflegt, zurücklehnt und dann vollends von diesem einnehmen lassen kann. Nug überzeugen dabei auch auf technischer Seite. Egal, welches Instrument man sich mal näher anhört – hier wird auf sehr hohem Niveau gespielt.

Fazit
Wer auf Post und Progressive Metal steht und dabei mit größtenteils geschrienem Gesang leben (oder lieben) kann, der hat hier mit Sicherheit ein Jahreshighlight vor Augen und Ohren (allein schon das Cover verdient Hochachtung). Aber auch jene, die bei dem Wort Post eher an Briefzusteller denken, sollten hier mal unbedingt reinhören und sich verzaubern lassen.

Tracklist

  1. The Birth
  2. Beast
  3. Psyche
  4. Shores
  5. Eleven
  6. Dorian
  7. Radiance
  8. Night Shine

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