Primal Fear – Metal commando

verfasst von Kalle

ENDLICH NEUES MATERIAL VON PRIMAL FEAR!!! Ja ich habe diesem Album sehr hingefiebert, da ich einfach diesen Sound von Primal Fear liebe. Tempo, hohe Screams, geile Solos und manchmal richtig geile Metalhymnen. Das beschreibt schon fast die neue Platte „Metal Commando“. Sie haben zwar nur zwei Jahre auf neues Material warten lassen, aber da mir Apocalypse nicht so gefallen hat, hoffte ich jetzt eben auf die neue Scheibe. Und was soll ich sagen… sie enttäuscht nicht!

Schon der erste Song ist ein absoluter Leckerbissen, wobei… ich hab erst gedacht, ich hätte Rammstein eingelegt, denn das Intro erinnerte doch sehr stark an „Deutschland“ von den Berlinern. Doch „I´m Alive“ ist direkt ein Brett, das mit den bereits genannten Eigentschaften zu Primal Fear besticht. Hohes Tempo, geile Melodie, ein grandioses Solo… ein fettes Brett zu Beginn, dass die Scheibe mega gut eröffnet. Das ist der Sound von Primal Fear, wie man ihn seit vielen Jahren kennt und den sie stetig verbessern bzw. anpassen. Wie gesagt, Apocalypse war nicht so mein Album aber ich erinnere mich da gerne an „Seven Seals“, „16.6“ usw. die einfach grandios waren. Vielleicht liegt der Sound auch an der Rückkehr zu Nuclear Blast, bei denen sie ja viele ihrer Erfolge veröffentlicht haben.

Ich meine mal ehrlich.. ich hab Ralf lange nicht mehr solch Screams auspacken gehört, wie z.B. im zweiten Song „Along Came The Devil“. Da werden sogar die Strophen mit satten Screams veredelt. Der Song geht ein wenig auf die Bandgeschichte ein, wenn man genau hinhört. U.a. wird das Gründungsjahr 1998 erwähnt. 22 Jahre gibt es die Truppe schon. Es kommt mir fast länger vor, aber die Zahl ist dennoch schon sehr erstaunlich. Original dabei sind übrigens Sänger Ralf Scheepers und Bassist Mat Sinner. Zwei absolute Perfektionisten, was sich in der Produktion der Platte wiederspiegelt. Der Mix ist super, denn der Druck, sowohl vom Bass, als auch von den Drums kommt richtig gut rüber. Ralf seine Stimme übertönt auch nicht, sondern fügt sich super in die Songs mit ein. Das ist ja bei manch anderen Bands leider oft ein Problem, das so eine markante Stimme dann leicht die Instrumente übertönt und man dadurch die ein oder andere Melodie gar nicht wahrnehmen kann.

Einer meiner Lieblingssongs der Platte ist „Halo“. Schon die Einleitung gefällt mir absolut, da hier so viel Melodie drin steckt, dann kommt der fließende Übergang in diese so kraftvolle Strophe, wo ich schon direkt Ralf seine Adern auf dem Kopf anschwellen sehe. Das ist für mich so eine absolut geile Live-Hymne, wo jeder seine Stärken ausspielen darf. Das Solo im letzten Drittel… wäre ich nicht durch die Hitze draußen schon am schmelzen, ich würde es durch dieses Solo definitiv. Primal Fear stehen aber nicht nur für schnelle und kraftvolle Songs… es gibt auch wundervolle Balladen. Eine davon ist „I Will Be Gone“. Ein sehr toller und berührender Song, der mal ein wenig Ruhe in die Platte bringt und eben die weitere Qualität der Band zeigt. „Raise Your Fists“ oder auch „Afterlife“ sind dann wieder absolute Brecher und genau das, was man sich von Primal Fear erwünscht.

Überrascht haben sie mit dem letzten Song der Platte. „Infinity“ ist über 13 Minuten lang und ein grandioses Ende für diese Album. Da steckt noch einmal die komplette Bandbreite der Band drin und am Ende klingt es so schön aus. Da kann man dann die ganze Energie von vorher so langsam absacken lassen und zufrieden sagen: DAS WAR GEIL!! Großes Lob für dieses Album!! Danke Primal Fear.. mit „Metal Commando“ habt ihr wieder ordentlich abgeliefert!

Tracklist:

  1. I Am Alive
  2. Along Came The Devil
  3. Halo
  4. Hear Me Calling
  5. The Lost & The Forgotten
  6. My Name Is Fear
  7. I Will Be Gone
  8. Raise Your Fists
  9. Howl Of The Banshee
  10. Afterlife
  11. Infinity

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