Outlaws – Dixie Highway

verfasst von Kalle

Ich steh ja total auf Abwechslung beim Reviewschreiben. Da reiht sich eine Rockplatte an Metal, an Punk usw. So kommt dann auch mal die neue Scheibe der Outlaws dazwischen. Feiner Southern Rock aus den USA. Ja… Southern Rock kennen viele nur ein paar Bands, Lynyrd Skynyrd sind zu nennen, und mir waren die Outlaws auch noch nicht geläufig. Man hat den Namen und ihre Musik bestimmt irgendwo bereits einmal vernommen, denn bekannt kommt mir der Sound in jedem Fall vor, aber ich könnte jetzt nicht sagen woher. Dabei gibt es die Band bereits seit über 40 Jahren. 1972 wurden sie in Tampa, Florida, gegründet und seit da an ging es immer weiter. Es gab einige Besetzungswechsel, da manch Mitglied bereits verstorben ist. Die aktuelle Besetzung hat sechs Mitglieder. Zwei sind noch aus der Gründungszeit mit dabei, Gitarrist Henry Paul und Schlagzeuger Monte Yoho. Dazwischen gab es aber immer wieder Wechsel und Absprünge. Das euch alle aufzulisten, würde den Rahmen sprengen.

In erster Linie möchte ich mich jetzt auf das neue Album „Dixie Highway“ konzentrieren. Es ist ihr 12. Studioalbum, das im Februar das Licht der Musikwelt erblickte. Und wer einfach mal gute Autofahrmusik braucht, bei bestem Sonnenschein und warmen Temperaturen, der bekommt hier die volle Gesamtpackung. Tolle Melodien, schönes Tempo, passender Gesang… ich stell mir gerade die Landstraße irgendwo in Deutschland vor, man fährt durch Alleen mit 80 und wippt fleißig mit. Der Southern Rock hat noch einen guten Hauch von Blues und Country drin. Einfach gemütlich und chillig zu lauschen. In Deutschland ist das auch gerne als Truckermusik bekannt. Die Scheibe ist gut abgemischt, man hört die Bassspuren, was für mich nicht unwichtig ist. Oftmals gehen die ja gerne unter, weil andere Instrumente dominieren. Hier ist das glücklicherweise nicht der Fall. Mein Favourit auf der Platte ist „Rattlesnake Road“. Der Song ist in einem tollem Tempo, hat schöne Parts… schön stimmig.

Mit „Showdown“ gibt es gar ein ganz instrumentales Lied auf der Platte. Hier zeigen die Musiker komplett ihre Qualitäten. Jeder bekommt einen kleinen Solopart, was die Wertschätzung untereinander unterstreicht. Diese leicht rauchige Stimme passt in die Songs vollkommen rein und man hat eine tolle Harmonie. Im Großen und Ganzen eine sehr schöne Platte, die wirklich Spaß beim hören macht. Einfach mal reinhören, wenn ihr euch für das Genre begeistern könnt.

Tracklist:

  1. Southern Rock Will Never Die
  2. Heavenly Blues
  3. Dixie Highway
  4. Overnight From Athens
  5. Endless Ride
  6. Dark Horse Run
  7. Rattlesnake Road
  8. Lonesome Boy From Dixie
  9. Showdown (Instrumental)
  10. Windy City’s Blue
  11. Macon Memories

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