Apoclayptica – Cell-0

verfasst von Kalle

Es ist das bereits neunte Album der Finnen und es ist ihnen mal wieder gelungen ein Album zu machen, das ganz ohne Gesang auskommt. Darauf haben viele Fans gewartet, wobei ich persönlich viele Stücke mit Gesang auch überragend fand. Doch jetzt bring Cell-0 insgesamt neun Stücke rein instrumental heraus, die dennoch eine grandiose Dynamik haben und man den typischen Sound von Apocalyptica sofort erkennt. Die Finnen haben jetzt aber noch einen drauf gesetzt. Wie sie in der Beschreibung zur Platte sagen, so haben sie viele neue Töne für sich entdeckt, die sie miteinander kombinieren konnten. Und man spürt dies von Beginn an. Das gesamte Album wirkt melodischer, harmonischer und dennoch typisch Apocalyptica. Perfektionisten von Beginn an.

Wobei der Beginn recht interessant ist. „Ashes Of The Modern World“ wird sicher enige von euch dezent an Slayer erinnern, ist im Mittelpart doch ein wenig Slayersound versteckt. Ob das so gewollt ist? Witzig ist es in jedem Fall. Der Titeltrack zum Album überrascht mit seiner Länge. Fast 10 Minuten ist „Cell-0“ lang. In der Zeit bekommt ihr die Vielseitig des Instruments geboten. Von langezogenen Tönen, bis zum Basszupfen und schnelleren tiefen Tönen, ist praktisch Alles dabei. Der Song hat viele Passagen, die euch ordentlich fesseln werden. Mit „Rise“ hört ihr dann den Song, den die Finnen bereits als Videoclip veröffentlicht hatten. Ich bin von dem Song sehr fasziniert, weil mir die Melodie total gefällt und man sich einfach fallen lassen kann. Augen zu und Ohren weit auf. Der Song beginn langsam und gemütlich und steigert sich dann nach und nach. Ein toller Songaufbau.

Und so kann man sich das gesamte Album vorstellen. Ihr bekommt viel geboten und könnt wirklich mal abschalten. Es erschreckt euch kein hoher oder schiefer Gesang. Ihr bekommt Cellos und Schlagzeug und das in einer super Harmonie. Warum ich jetzt nicht weiter auf die Songs eingehe? Nun… lasst euch einfach von dem Sound von Apocalyptica fesseln. Ihr werdet die ein odere andere Überraschung erleben. Ruhige Stücke die plötzlich für Headbanger ein Muss werden („En Route To Mayhem“), Songs die mit Elementen spielen („Fire Ice“) oder einfach den eben typischen Sound von Apocalyptica. Und… ich sagte zwar, es gäbe nur Cello und Drums… doch hier und da werdet ihr noch einen anderen Klang finden.

Lasst euch auf die Platte ein… sie ist grandios!

Tracklist:

  1. Ashes Of The Modern World
  2. Cell-0
  3. Rise
  4. En Route To Mayhem
  5. Call My Name
  6. Fire & Ice
  7. Scream For The Silent
  8. Catharsis
  9. Beyond The Stars

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