Eluveitie

Support: Guest: Lacuna Coil / Infected Rain
21.11.2019
Huxley´s Neue Welt
Berlin

18:00 es regnete immer noch in Berlin. Die Besucher standen artig im Nieselregen, die Warteschlange wuchs, der Regen wurde schwächer und kurz nach 18.30 öffnete das Huxleys seine Pforte. Nun hieß es schnell sein, denn bereits um 19 Uhr trat die Supportband Infected Rain auf.
Die schillernde farbenfrohe Frontfrau und der energiegeladene Metal ließen das schlechte Wetter vergessen. Trotz der nur handtuchgroßen Bühne powerte die Band und zum letzten Song gab es einen Circle Pit im Publikum und einen großen Abschlußsprung auf der Bühne.

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Handtuchgroße Bühne im Huxleys? Ja, genau, denn die Bühne war mit den kompletten Equipments der drei Bands vollgestellt. Mit dem Abbau des ersten Drumsets, gab es für die italienische Band Lacuna Coil ein My mehr Platz, dennoch befand sich der Drummer in greifbarer Sichtweite. Dafür wurde das Bühnenlicht besser und für den Special Guest waren deutlich mehr Fans im Publikum als zu Infected Rain. Dennoch war das Huxleys an diesem Abend entfernt vom Status ausverkauft. Was sich zum Auftritt von Eluveitie als gut herausstellen sollte, denn so hatten die Fans genügend Platz zu dem Folk-Metal zu tanzen und zu feiern.

Doch zurück zu Lacuna Coil, die spätestens zu dem Cover „Enjoy the Silence“ das Huxleys komplett zum Mitsingen brachten. Davor lud bereits „Reckless“ zum Feiern ein. Es folgten unter anderem „The House of Shame“ und ein Geburtstagständchen für die Stagehand Steve. Kollektives Mitklatschen und tanzen gab es zu „Heaven’s a Lie“. Mit „Nothing Stands in Our Way” endete der Gig. Geschenke wurden noch ausgetauscht: so flogen Plektren und Drumsticks ins Publikum und ein Fan überreichte ein Geschenk an Sängerin Cristina, die mit ihrer Power und Persönlichkeit auf der Bühne Kraft und Energie verbreitet hatte.

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Mit Eluveitie kamen nun gleich drei Frauen auf die Bühne und die schweizerische Band legte mit „Ategnatos“ vom gleichnamigen Album los. Die ersten Ansagen erfolgten auf Englisch, dann mit Absprache des Publikums, auf Deutsch und zu dem dritten Song „De Ruef vo de Bärge“ ging es ab in die schweizerische Mundart. Spätestens zu „The Slumber“ konnte man nicht mehr mit Sicherheit sagen, ob der Dunst im Huxleys vom Bühnennebel kam oder vom Schweiß des tanzenden hüpfenden Pit stammte. Eine kurze Erholungspause mit Gänsehaut gab es zu „Artio“, bei dem die Sängerin Fabienne alleine im blaugehüllten Spot gesanglich wieder einmal beeindruckte.

Der Dudelsack zu „Epona“ lud erneut zum hüpfenden Tanzen ein. Den Männern im Moshpit ran der Schweiß. Eine kurze Verschnaufpause gab es während dem Drumsolo und dann wurde bis zur letzten Zugabe gefeiert und das Publikum genoss jede Minute mit Eluveitie. Christian bedankte sich beim Publikum, doch wir müssen uns bei Eluveitie, Lacuna Coil und Infected Rain für den Abend und ihrer Musik bedanken, mit der sie den trüben Winterblues vertrieben hatten.

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