Harpyie – Aurora

verfasst von Corinna R.

Harpyie hab ich vor etwa zwei Jahren für mich entdeckt. Es war aber eher dieses: „ oh, auch schön“. Mehr nicht. Als ich gesehen habe, dass es eine neue Platte gibt, wollte ich da gerne reinhören. Mit Harpyie habe ich bisher „nur“ Folk verbunden, den Metal-Aspekt nie so wirklich betrachtet.

Mich hat der Titel „Aurora“ ein bisschen verwundert, weil ich damit bisher die Prinzessin aus Dornröschen assoziiert habe. Dass der Name mehrere Ursprünge, vor allem aber einen mythologischen Hintergrund hat, hat mich aufhorchen lassen. Mit Ikarus und Atlantis haben sich Harpyie an der griechischen Mythologie bedient. Erst dachte ich, hoffentlich nicht so ein Standard, weil das ja doch die bekannteren Geschichten sind, aber die Musiker haben was feines daraus gezaubert.

Zauber passt als Stichwort ganz gut, denn bei Kaleidoskop musste ich an meine Kindheit denken und die Bilder, die sich immer wieder auf wundersame Weise verändert haben und doch aus den gleichen Elementen bestanden. So geht es mir auch ein bisschen mit der CD. So unterschiedlich die Stücke auch sind, haben sie doch einen roten Faden, der sich durchzieht.

Allgemein war ich überrascht, wie gut sich Mythos und Fantasie auf deutsch mit Metal verbinden lassen. Funktioniert auf jeden Fall. Mir gefällt, was ich höre. Es ist nicht oft so, dass ich jedes Lied mag, aber diesmal gibt es nichts auszusetzen.

Tracklist:

  1. Morgenstern
  2. Sternenfeuer
  3. Nichts Mehr
  4. Kompassrosen Welken Nicht
  5. Seemann Ahoi
  6. Kaleidoskop
  7. Ikarus
  8. Atlantis
  9. Inferno
  10. Vendetta
  11. Blut und Spiele
  12. Winternachtstraum

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