Freedom Call – M.E.T.A.L.

verfasst von Kalle

Es wurde mal wieder Zeit für ein neues Album von Freedom Call. Man was hab ich diese gute Laune Musik und das Tempo vermisst. Und jetzt in meinem Urlaub komm ich dazu, es auch mal in vollen Zügen zu genießen. Nein ich sitze nicht in der Bahn und beschwere mich über Klimaanlagen oder ähnliches. Mir reicht meine Wohnung, wo man schon genug schwitzt. Der Ventilator ist nicht mehr zu hören, denn aus den Boxen dröhnt das neue Album von den Franken. Es ist die erste Platte mit den neuen Jungs Francesco am Bass und Timmi am Schlagzeug. Und ja die Zwei machen sich gut.

Und jetzt rein in die Platte. Schon der Opener „111“ erfreut mit Schnelligkeit, wie man sie von der Band gewohnt ist. Chris seine Stimme sticht direkt heraus, weil er einfach zu der Art von Metal passt. Ich könnte mir in der Band, zu diesem Stil auch keinen anderen Sänger vorstellen. Er schafft es, und das gilt für die gesamte Platte, seine Stimme so gezielt einzusetzen, ohne das sie mal zu hoch oder zu tief ist. Er trifft die Töne satt und kann so variabel singen… einfach dafür beide Daumen nach Oben. Und die Geschwindigkeit wird gehalten bei „Spirit Of Daedalus“. Starker Track, der bei mir sogar mehrfach in Rotation ging, weil das Tempo einfach so geil ist.

Dann durften meine Nachbarn ein wenig abkotzen, weil die Lautstärke ging wieder höher, denn Freedom Call haben eine neue Hymne geschrieben. Der Titelsong zum Album kommt an dritter Stelle. „M.E.T.A.L.“ ist jetzt nicht auf Hochgeschwindigkeit ausgelegt, sondern eher sehr sanft, dafür aber ordentlich Druck dahinter. Gemütliches Kopfnicken ist mit erlaubt und für mich ein grandioser Track, der so manch Metalbar zum mitsingen bringen wird. „The Ace Of The Unicorn“ lasse ich mal für euch unkommentiert. Darüber dürft ihr euch selbst eine Meinung bilden. Ich widme mich dann dem nächsten Song „Sail Away“, der mit einem echt sau starkem Intro beginnt. Für mich eine Nummer, die Live sicher sehr gut funktioniert, da hier das Publikum gut mitmachen kann. Die Mischung zwischen Midtempo und dann etwas schnelleren Beats ist ganz gut getroffen.

„Fly With Us“ überzeugt vom Start weg, weil es direkt mit Tempo und satten Drums und Gitarre los geht. Typischer Freedom Call Song könnte man sagen. Und ja… genau das sage ich, weil er einfach bis zum Ende gefällt. Das Hochgeschwindigkeitsgitarrensolo in der Kombi mit den harten Riffs… was ein Leckerbissen. Absoluter Anspieltipp! Bei „One Step Into Wonderland“ könnte man fast an einen Soundtrack für ein Kinofilm denken. Hat da Disney seine Finger im Spiel gehabt? „Days Of Glory“ ist wieder ein schöner Hochgeschwindigkeitssong… sehr gut geworden! „Wheel Of Time“ ist dann ähnlich aufgebaut. Man erkennt starke Parallelen. „Ronin“ ist dann eine etwas dumpfere Nummer. Bedeutet eigentlich hier nur, das man etwas düstere Melodien gewählt hat, was dem Song sehr gut tut. Und das Gitarrensolo… woah… schön. Ja ich bin ja schon still.

Wobei… ein Song kommt auf dem Album noch. „Soul Survivor“ schmettert euch zum Finale um die Ohren. Und mit diesem tollen Stück von Freedom Call schließt das grandiose Album. Für mich eine Platte die eine absolute Kaufempfehlung für jeden Fan von gutem Melodic Metal ist. Ich werde sie in den nächsten Wochen noch diverse Male hören und das solltet ihr auch tun!

Tracklist:

  1. 111
  2. Spirit Of Daedalus
  3. M.E.T.A.L.
  4. Ace Of The Unicorn
  5. Sail Away
  6. Fly With Us
  7. One Step Into Wonderland
  8. Days Of Glory
  9. Wheel Of Time
  10. Ronin
  11. Sole Survivor

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