CONVERGE

Support: Sect / Fange
29.06.2019

Columbia Theater
Berlin

verfasst von Sandra D.

Du musst dich entscheiden, ob Du willst oder nicht:

CONVERGE vs. With Full Force.
Hitze vs. Black Cloud Over UK/EU Tour.
Flipflop vs. Moshpit.
Zuhören vs. im Moshpit abgehen.
Wasser vs. Bier
Vorband vs. Headliner.

Den letzten Punkt hatte der Headliner, CONVERGE, klar für sich entschieden, denn nur wenige fanden sich zum Auftritt von FANGE im Columbia Theater ein und auch im Laufe des Auftritts der Franzosen nahm die Publikumsdichte nicht zu. Für die Anwesenden gab es Sludge Metal auf die Ohren, ein interessantes musikalisches Spiel von Gitarre, Bass und Schlagzeug dazu ein Sänger, der taumelnd tanzend über die Bühne rann, sich mal auf dem Boden wälzte, dann lag oder hockte. Mit dem letzten Ton hielt es keinen mehr im dunklen Theater und die Berliner strömten ins Freie oder an die Bar.

Die ersten Soundcheck-Töne der Band SECT wirkten wie ein Lockruf ans Publikum und schnell füllte sich das Columbia Theater. Wo kamen auf einmal die ganzen Leute her, die der Hitze trotzten?! Die Besucheranzahl hatte sich gefühlt verzehnfacht. Der Punkt ging also an die Black Cloud Over UK/EU Tour.

Mit SECT waren bekannte Gesichter auf der Bühne: Sänger Chris Colohan von Cursed, Drummer Andy Hurley von Fall Out Boy, des weiteren Scott Crouse (Gitarre) und Ian Edwards (Bass) von Earth Crisis und zu guter Letzt James Chang (Gitarre) von EX-Catharsis. Gereifte Musiker, die weniger Wert auf Posing- Show legten, dafür aber auf eine HC- Attitude. Es gab politische Statements, Danksagungen und Interaktionen mit dem Publikum. Die Fans feierten zum Hardcore der sympathischen Band und im Nachhinein würde ich SECT in die Rolle des Co-Headliners platzieren.

Mit den letzten Tönen hieß es wieder Alle raus und an die Bar und erneut lockte der Soundcheck die Besucher zurück ins Theater. Dieses Mal für den Headliner des Abends: CONVERGE. Nun drücke sich die Menge nach vorne und der Moshpit tobte. Keine Ahnung, ob sich unter den tobenden Fans noch Flipflop-Träger wagten. Volle Energie, volle Power vor und auf der Bühne. Es gab kein Halten mehr und Kurt Ballou hatte während des Songs „Under Duress“seine Gitarre zerbrochen. Schnell wurde nach Ersatz gesucht und weiter ging es durch die musikalische Geschichte der Band. So gab es unter anderem „Forsaken“ und „Sadness Comes Home“. Vorne herrschte drangvolle Enge, hinten stand man erstaunlich locker. Hatten schon einige das Konzert vorzeitig verlassen oder hatte sich das Publikum einfach nur nach vorne hin verdichtet? Egal, alle Anwesenden hatten Spaß und feierten CONVERGE. Sogar Fans aus Russland, Finnland und der Tschechei waren unter den Berlinern!

Wer nicht da war, das war die Band TERROR, denn sie hatten an diesem Abend einen Gig beim With Full Force. Okay, das war ein Punkt an das With Full Force. Der Abend glich einem Trostpflaster für all jene, die nicht beim Festival sein konnten.

Punkt an CONVERGE und SECT!

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