Vorbericht – Wacken 2019

verfasst von Daniel S.

Wacken. „Wat is Wacken“, „Wacken ist nur einmal im Jahr“, „WACKÖÖÖÖN“, … Plattitüde um Plattitüde könnten wir jetzt Seite um Seite füllen. Nichts, was nicht an Superlativen schon genannt wurde. Nichts, was am Oktoberfest des Nordens schon kritisiert wurde. Dieses Jahr, in der 30. Auflage, also ein runder Geburtstag, ist das Festival auch wieder zeitig Ausverkauft gewesen. Nachdem die Jahre 2017 und 2018 erst kurz vor Festivalstart ausverkauft waren, hat es dieses Mal wieder nur 4 Tage gedauert.

Warum also noch Lust auf mehr machen, wenn es keine Karten mehr gibt? Na, weil Anfang August die meisten Ausbildungen beginnen! Ausbildungen? Was haben die mit dem Wacken Open Air zu tun, wenn die ICS Festival Service GmbH nicht gerade in sozialen Medien um Nachwuchs wirbt? Die zusammenhänge sind also Glasklar: Viele Metalfans aus Deutschland stehen nun vor der Wahl das wichtigste Festival des Jahres zu besuchen oder eben ins Berufsleben einsteigen. Da die Rechnung recht einfach ist: Regelmäßiges Einkommen + überhaupt mehr Geld = langfristig mehr Metalfestivals besuchen. Kurzum: Für euch werden kurzfristig Karten frei! Aber Achtung(!), das organisieren von Wackenkarten kann einen Rausch auslösen. Bestellt nüchtern und nur zum Originalpreis!

Ist die Karte gekauft solltet Ihr euch eine Checkliste machen: Dosenbier, Dosenbier, Klamotten für Sonne, Whiskey, ein wenig zum Snacken (nicht so wichtig, es gibt jetzt ein Kaufland auf dem Gelände, aber der regelmäßige Besucher besteht natürlich auf die Wanderung zum örtlichen Edeka), Klamotten die auch bei Starkregen überleben, Gummistiefel.

Bullshit: streicht alles, unser Redakteur Daniel ist vor Jahren mal mit einer Packung Kekse, einer Dose Bockwürstchen, je einer Flasche Fanta und Cola sowie Wechselwäsche für drei Tage losgefahren. Ohne Zelt, ohne Bier und ohne alles andere, denn das Ticket wurde eine Stunde vor Aufbruch telefonisch von einem Unbekannten organisiert unter der Bedingung: Sei bis 20:30 am Busparkplatz! Ungelogen, das erste Bier war keine 5 Minuten hinter dem Wackener Ortsschild verdient: Eine vom Fußmarsch zum Edeka müde Gruppe musste ein paar hundert Meter bis zum Ortskern mitgenommen werden. Aber Wacken wäre nicht Wacken, wenn man nicht eh alle paar Meter auf ein Bier, eine Bratwurst oder andere gesellige Dinge eingeladen würde.

Ehe wir zu den Bands kommen (eine komplette Liste unter https://www.wacken.com/de/programm/bands/) noch ein Hinweis in eigener Sache: Klar, wer 30 wird, läd sich natürlich große Bands auf die Bühnen ein. Wir geben uns da Bescheiden, freuen uns aber bei kalle-rock.de auf 1/3, also 10 Jahre, wir rechnen das nach dem schweren Matheabi dieses Jahr einfach mal für euch aus, wird unser Magazin dieses Jahr. Umso mehr freuen wir uns wenn wir dies mit Größen wie Anthrax, Body Count, BFMV, D-A-D, Demons & Wizards, den Kassierern, Eluveitie, Equilibirum (nun unter neuem Bandlogo), Girlschool, Parkway Drive, Powerwolf, Saxon… ach seht einfach selbst unter dem Link nach. Es wird wieder so viel geboten, da ist für jeden was dabei.

Wir hoffen, die kurze private Anekdote war dann doch mal eine gelungene Abwechslung ohne die Phrasendrescherei zum Festival. Aber wer schon mal da war weiß eh: Die beste Story auf dem Wacken erlebt jeder auf dem Wacken selbst!

Bleibt nur eine letzte Plattitüde, das Motto des Festivals: See you – rain or shine!

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