Bitchhammer – Offenders of the Faith

verfasst von Henry E.-S.

Zusammenfassung: Das, was da oben steht. Blackend Thrash Metal. Bitte schön. Gern geschehen. Tschüss. (Anmerkung der Redaktion: Der Autor dieser Zeile verließ hier nach den Raum und wurde durch Androhung von Konsequenzen dazu genötigt, seinen verdammt Arsch wieder an die Tastatur zu bewegen und weiter zu schreiben). Ist ja gut! Meine Fresse. Fangen wir mit dem offensichtlichen Teil der Sache an. Es gibt viel zu häufig Gelegenheiten, bei denen Man einfach nach dem alten Slogan “Klingt gut/bescheuert/interessant, muss ganz geil sein“ an Auswahlen heran geht.

Oder um es mal ehrlich zu sagen, ich hab nur zugegriffen, weil dieser Bandname einfach schön bescheuert klingt. Der Albennamen auch so etwa. Mit dem Bandnamen ist diesen Herren die Aufmerksamkeit auf jeden Fall sicher. Ich nehme trotzdem mal ganz stark an, dass der Name der Band bekannter ist als Ihre Musik. Nicht falsch verstehen. Jeder kennt David Hasselhoff, aber keiner mehr als 3 Songs (Ausnahmen bestätigen die Regel). Man, ich hab auch nur wegen dem Namen zugeschlagen und dann erst gemerkt, dass dieser Leipziger Blackend Thrash Metal machen. Und vor Thrash Metal Bands, die nach 2000 gegründet wurden laufe ich normalerweise schreiend weg. Es ist einfach nicht mein Abschnitt der Musik. Aber gut. Ich nehme, was ich nehme und sehe, was ich sehe. Und was ich sehe ist… spaßig? Öhm, eingängig? Öhm, ähh funktioniert halt?

“Bitchhammer“ spielen Thrash Metal mit Black Metal Elementen. Diese Mischung klingt auf so vielen wegen klassisch, wie das Bandlogo. Eine gewisse Verbeugung für “Venom“ und “Hellhammer“ kommt wohl also nicht vor ungefähr. Wer jetzt hier die musikalische Avantgarde erwartet, könnte auch von Trump Intelligenz erwarten. Wird nicht passieren! “Bitchhammer“ – und ich schwöre euch, der Name haut so hart in den primitiven Teil meines Humors – spielen in Ihrer Grundsubstanz ziemlich eingängigen Thrash Metal der rabiateren Schule. Es ist die gesamte Zeit was los und der Nacken kann knacken. Die Black Metal-Elemente darin sind neben Doublebass und bestimmten reingehauenen Rhythmen diese gewisse Einstellung, welche man in der ersten Welle des Black Metal bei zwei Bands ganz genau gemerkt hat: “Venom“ und “Hellhammer“. Ich hab das oben schon erwähnt, aber es muss einfach noch einmal gesagt werden, da die Band hier ganz bewusst eben genau diesen Sound der Ersten Welle nimmt und ihn auf eine Weise benutzt, welche ich gerne auch bei anderen Bands hätte. Nämlich mit Spaß. Spaß am Musik machen. Spaß am rumgeknüppel, was mal nicht hochprofessionell sein muss. Das sind Musikliebhaber eben jener Musik die sie spielen. Punkt.

Warum also gleich große Karrieren anstreben, lieber erst einmal genau das machen, was eigentlich immer da sein sollte: Wir machen Musik, weil wir einfach gerne Musik machen. Diese Platte trifft gerade zu davon und ich freue mich, dass da noch kein großes Label die gesigned hat. Die würden diesen Spielspaß nur kaputt machen. Ich liebe diese Einstellung der Band, dass macht diese Platte auch für Fans der Musik durchaus Party-tauglich. Allein schon die geil trashigen Songtitel. Ich bin leider kein Freund dieser Musik. “Offenders of the faith“ hat mir beim ersten hören Spaß gemacht, wart danach aber auch nicht mehr so gut für mich. Aber das ist eben mein Musikgeschmack. Für die nächste Party ab dem dritten Bier ist das Ding Super. Für alle anderen jetzt nicht so. Aber alle anderen sollten sich mal von der Begeisterung dieser drei Herren eine Scheibe abschneiden. Und jetzt entschuldigt mich bitte, da kann doch noch etwas Cayenne-Pfeffer an mein Chilli.

Tracklist:
01.Funeral sorcery
02.Satanic violence
03.Satanica
04.Fear no evil
05.Into the filth
06.To hell with the cross
07.Pentagramm vibes
08.Bitchcraft
09.Blasphemaniac

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen