Fiddlers Green – Heyday

verfasst von Kalle

Es ist ein Mittwochabend und in Berlin tobt ein kleiner Sturm. D.h. nach Draußen gehen ist nicht drin. Zu Hause ist viel zu tun und die Hausarbeit will gemacht werden, aber die Motivation fehlt. Zudem warten noch viele Bilder in der Bearbeitung und man möchte voran kommen. Dann ist auch noch Facebook down und ich kann keine aktuellen Dinge für euch Leser posten. Tja… was macht man, damit die Motivation nicht sinkt und man selbst wieder gute Laune bekommt? Das was die letzten Wochen gut geklappt hat: Man legt sich die neue Fiddlers Green in den CD Player und lauscht den Klängen. Und schlagartig steigt die gute Laune und die Motivation Dinge zu schaffen steigt ungemein. Woran das jetzt wohl liegt.

Klar ist es die gute Laune auf dem Album, die versprüht wird. Heyday ist wirklich eine absolute Gute-Laune-Platte, die man zu jeder Stimmung einlegen kann, denn die insgesamt 15 Songs entführen euch in eine harmonische Welt von tollen Melodien und Traditionen. Fiddlers Green, das kann man ja schon vom Namen ableiten, bedienen sich der irischen Klänge und die gehen bekanntlich immer gut. Mitwippen ist direkt erlaubt und der Durst auf ein gutes Bier steigt ungemein. Kein Wunder, wenn man Lieder wie „Sláinte“ oder „Cheep Up“ in der Trackliste liest und dann lauscht. Und ich habe mir vor der neuen Platte mir alle bisher verfügbaren Platten der Fiddlers angehört, um mich in richtige Stimmung zu bringen und für mich ist Heyday das stärkste Werk bisher.

Das liegt u.a. an den tollen Melodien, die von Tobias über die Geige gespielt werden, als aber auch an den tollen Gitarrenparts, die hier die gewisse Dynamik reinbringen. Die stammen u.a. von Albi und Pat. Das Akkordeon von Stefan erkennt man, geht hier und da aber ein wenig unter. Frank an den Drums darf sich ordentlich austoben und gar Basser Rainer hört man ordentlich. Das spricht für einen guten Mix der Platte. Wie erwähnt, das Akkordeon geht hier und da ein klein wenig verloren oder man kann es vielleicht nicht sofort vonder Geige unterscheiden. Oder ich sollte einfach aufhören fröhlich durch die Gegend zu springen und mich mehr auf die Platte zu konzentrieren. Irische Musik hat mich schon eine Weile fasziniert und zuletzt liefen die Fiddlers mit den älteren Alben sogar bei mir im Fanshopstand von Union Berlin. Wenn dann die Leute vor dem Stand im Stadion noch dazu tanzen, dann weist du: Alles richtig gemacht.

Die neuen Songs werden sich da nahtlos einfügen und wieder für viel gute Laune sorgen, das ist mit Sicherheit gewiss. Ein richtigen einzelnen Song möchte ich gar nicht heraus nehmen, denn das Album ist im Gesamten ein großartiges Werk, das es verdient hat, komplett gelobt zu werden. Die Hymnen zum Mitgröhlen und zum Mitklatschen werden Live sicher einschlagen. Einzig die Schriftart auf der CD für die Lieder sollte man überdenken, denn u.a. bei „John Kanaka“ musste ich drei Mal hinschauen, bis aus dem für mich zu sehenden H ein K wurde.

Mit Heyday könnt ihr mal so gar nix falsch machen und daher von mir eine absolute Empfehlung zu diesem Album. Ich dreh dann noch einmal eine Runde durch die Wohnung. Jetzt fällt mir die Hausarbeit wieder leichter.

Tracklist:

  1. Prelude
  2. The Freak Of Enniskillen
  3. No Anthem
  4. Limerick Style
  5. Farewell
  6. Born To Be A Rover
  7. The Congress Reel
  8. Sláinte
  9. Better You Say No
  10. Cheer Up
  11. One Fine Day
  12. John Kanaka
  13. Heyday
  14. Steady Flow
  15. Together As One

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