8. Out Of Line Weekender – Tag 1

04.04.2019
Astra Kulturhaus Berlin
Berlin


verfasst von Sandra D.

Die ersten warmen Temperaturen luden dazu ein, den Feierabend in einem Biergarten ausklingen zu lassen. Zum Glück hat das Astra Kulturhaus einen Biergarten und so konnten die Besucher des 8. Out Of Line Weekender Festivals noch die Zeit bis zum Auftritt von MOTOR!K nutzen und das Wetter genießen. Dazu gab es ein frisches Astra, Stadionwurst, Pommes mit den verschiedensten Saucen, hausgemachte Suppe und was man sonst noch auf den Grill packen konnte. Faire Preise, gute Qualität, so konnte man sich für den Festivalabend gut stärken. Die belgische Band MOTORIK eröffneten das dreitägige Festival.

Eigentlich eröffneten KIRLIAN CAMERA das Festival, denn ihr Meet & Greet Termin fand bereits um 18:45 im kühlen Vorraum des Astra’s statt. Wirklich viele Fans waren nicht vor Ort. Lag es an der frühen Uhrzeit oder daran, das es sich nicht rumgesprochen hatte, das die Veranstalter seit diesem Jahr Autogrammstunden mit in das Programm genommen hatten? Auch zu MOTR!K war der Besucherandrang noch überschaubar. Eine kleine Menge versammelte sich vor der dunklen Bühne und ließ sich von dem Klangteppich aus Gitarren, Elektro und bewusst eingesetztem monotonem Schlagzeug in den Abend treiben. Mit der darauffolgenden Band ANY SECOND füllte sich das Kulturhaus mehr und mehr. Leider wurde die Bühne weiterhin von Dunkelheit und Gegenlicht dominiert. Treibende Elektrobeats der Berliner Band ließen die Fans tanzen und machte klar, das der erste Festivaltag EBM lastig werden wird. Dementsprechend gut kam ANY SECOND an und es gab die ersten Zugabenrufe.

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Im Anschluß lieferten THE JUGGERNAUTS ihren EBM sauber ab. Immer mit am Start ihre Helme und unter anderem den Song „Plastic World“ vom Album „The Juggernauts are coming“. Das Publikum tanzte und der Electro-Beat ließ Sänger Borg mit breit ausgeweiteten Armen über die Bühne im Gegenlicht tänzeln. Mit Spannung wurde von einigen Besuchern der Auftritt von PRIEST erwartet und endlich fanden sich etliche vor der Bühne ein, um die Band live zu erleben. Musikalisch erinnert PRIEST etwas an GHOST. Wen verwundert es, so waren Ex-Ghost Mitglieder an dem Album beteiligt. PRIEST sind eine softe elektropop-lastige Variante von Ghost mit softem Stimmchen.

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Der heimliche Headliner des Abends waren CHROM, denn für die Gothic Szene gab es nun kein Halten mehr und sie tanzten und klatschten zu jedem Song. „Loneliness“ glich einer „fast“ Ten Years Challenge, denn so sah man die Musiker in jungen Jahren im Video und Lippensynchron sang Christian im Hier und Jetzt. Natürlich durfte „Start Of Something New“ auf der Setlist nicht fehlen. Den gesamten Abend über dominierten Dunkelheit und Gegenlicht die Bühne und trieben die Fotografen zur Verzweiflung. Zum Glück hatten die Fans Dank der Meet & Greet Zeiten die Möglichkeit ihren Bands bei Licht ganz nah zu kommen.

Mit dem Auftritt von A SPLIT-SECOND, gab es nun helleres Bühnenlicht, und es ging zurück zu den Wurzeln des EBM. Erstaunlich, das auch die Besucherzahl zurück ging. All jene, die blieben wurden mit einer abwechslungsreichen vielfarbigen EBM Musik belohnt und die Bühnenpräsenz von Marc Ickx ist einfach sehenswert. Ausdrucksstarke Posen wechselten im Sekundentakt und man wurde immer wieder von der Bühnenperformance überrascht. Die darauffolgende Bühnenpräsenz stellte jedoch auch Marc Ickx in den Schatten. Mit der Sängerin Elena kam Sexappeal, Stil und Eleganz in einer Person auf die Bühne. Nach dem ersten Song kam aus dem Publikum der Zuruf: „Ich habe mich verliebt“. Besser kann man die Ausstrahlung der Sängerin nicht beschreiben. Schade, denn noch mehr Zuschauer hatten noch vor dem Auftritt von KIRLIAN CAMERA das Astra verlassen. Die Band umhüllte die Zuhörer mit ihrem wabernden Electro Wave. Man tauchte ab und ließ sich von Elena forttragen.

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Nach diesem Auftritt traf einen die Berliner Party-Drogen und Touridröhung des RAW Geländes um so stärker und warf einen zurück in die Wirklichkeit. Wer sich der Wirklichkeit noch etwas länger sich entziehen wollte, der konnte die Nacht im Astra Dank der Aftershowparty mit DJ dRill & Guest DJ Sven Friedrich verlängern.

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