8. Out of Line Weekender 2019 – Tag 3

06.04.2019
Astra Kulturhaus Berlin
Berlin

verfasst von Jana B.

Der dritte Tag des Out of Line Weekender Wochenendes … Der heutige dritte Tage des Weekender-Wochenendes steht unter dem Metal-Stern. Das line-up ist fast ausschließlich Dark-Metallastig. Das Publikum ist heute weniger durchmischt. Da es direkt Tageskarten gibt, kann man auch nur einen Tag das Festival besuchen. So kommen heute mehr die Metaller auf ihre Kosten.

Den Anfang machen pünktlich Genus Ordinis Dei. Dem schönen Wetter geschuldet, sind zu Beginn nur wenige Leute an der Bühne. Davon lassen sich die vier Jungs aus Italien nicht beeindrucken und starten ihre Show. Gleich mit ihrem ersten Song „You Die in Rome“ zeigen die Musiker, um welche Musikrichtung es bei ihrer Musik geht -Death Metal mit symphonischen Elementen. Die kraftvolle Stimme des Frontmanns Nick mit seiner Kombination aus Growls und klaren Gesang kommt sehr gut rüber. Das finden die draußen Gebliebenen wohl auch und die Musik zieht doch noch einige Leute aus der Sonne ins Astra, so dass es vor der Bühne noch voll wird. Das Lied „Hail & Kill“ ist etwas ganz besonders, wie natürlich die Genus Fans wissen, es ist ein Cover des Manowar-Songs und eine Hommage an die Kings of Metal. Der Auftritt als Opener war sehr imposant.

1. You Die in Roma
2. Embracing the Earth
3. Hail & Kill
4. Red Snake
5. Roots

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Nach einer Umbaupause gibt es Xenoblight aus Dänemark auf die Ohren. Die noch recht junge Band (2017 gegründet) hat sich dem Extrem Metal verschrieben. Das für mich sehr Besondere daran ist, das diesmal eine Frontfrau auf der Bühne steht. Das fällt jedoch erst beim Hinsehen auf, beim Gesang der Growls steht sie den Männern in nichts nach. Die meisten Songs sind vom Debütalbum Procreation, welches sie 2018 veröffentlicht haben. Den Leuten gefällt´s und überall sehe ich wohlwollendes Kopfnicken im Takt der Musik.

1. Descension
2. Obsidign Chromatism
3. Shapeshifter
4. Transcendence
5. Virus
6. Oblivion
7. Kill Yourself
8. Predominance

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Nach so viel Frauenpower brauchen die Leute erstmal eine Verschnaufpause. Das Wetter ist immer noch herrlich und im Hof des Astras kann man wundervoll ein kühles Getränk genießen, mit Freunden schwatzen oder neue Leute kennenlernen. Weiter geht´s mit Frosttide. Obwohl es noch relativ früh am Abend ist, ist der Saal des Atsra´s, welcher ca. 1.500 Leute fassen kann, ist jetzt schon gut gefüllt. Die aus Finnland stammende Band hat sich 2009 gegründet und sich eher dem Folk-Metal verschrieben. Die Gitarren-Solis und den gutturalen Gesang vom Sänger Juho Patinen unterstreichen doch sehr harmonische Keyboardklänge. Es sind zeitweise für diesen Tag relativ ruhige Töne und Partien, etwas Beruhigendes für die Ohren. Das Publikum belohnt es mit systematischem Mitnicken und genießen einfach…

1. Tranquility
2. Traitor Within
3. Awakening
4. Carved into Ice
5. Fate Redefined
6. Revenant

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Den Umbau nehmen die meisten Musikfans gern zum Anlass, frische Luft zu schnappen und sich ein bisschen zu erholen und auf die nächste Band vorzubereiten. Jetzt kommt eine Band, wieder aus Finnland, auf die Bühne, die sich hauptsächlich dem Groove-Metal widmet, wobei die Stile sich sicher immer wieder überschneiden und es immer Ausflüge in andere Metal-Bereiche gibt. Bloodred Hourglass hat 2017 ihr letztes Album „Heal“ ziemlich erfolgreich auf Platz 13 der finnischen Albumcharts herausgebracht. Auch bei dieser Band unterstützen die Keyboards recht angenehm die Klänge der Gitarrenmelodien. Der Wechsel des Frontmanns Jarkko Koukonen zwischen Growls und Shouts ist sehr abwechslungsreich und lässt die zahlreichen Fans mitrocken und die Arme sieht man sehr oft zuckend in der Luft.

1. Quiet Complaint
2. Six Feet Savior
3. Valkyrie
4. WeFromtheBroken
5. The Last of Us
6. Castle Ashtray
7. Wherethe Sinners Crawl

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Evergrey ist hier in der Szene ein Begriff. Die Band kommt ebenfalls aus dem nordischen (wie die meisten heute Abend), aus Schweden und hat sich bereits 1993 gegründet. Sind also schon alte Hasen im Geschäft. Die Musikrichtung ist für mich nun eine völlig andere, dieser guturale Gesang und das „Geschrei“ fehlen hier völlig. Außerdem klingen für mich die Songs mehr nach Mainstream, ich komm ja doch eher aus der NDH-Ecke. Gefällt mir persönlich sehr gut. Das Publikum ist mehrheitlich begeistert und die Ohren können sich erholen und das Herz kann genießen. Klasse!

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Die vorletzte Band des Abends macht mich aufgrund des Namens schon ziemlich neugierig. Es ist eine deutsche Band, gegründet bereits 1995 in Weimar. Ich bin gespannt! Was natürlich für mich sofort angenehm ist, das die Die Apokalyptischen Reiter unter anderem auch Deutsch singen, etwas Abwechslung heute Abend. Auf das erste Hören denke ich, och was für mich, NDH! Doch der Frontmann Daniel „Fuchs“ Täumel zeigt, das Screams da auch ganz gut dazu passen. Dieses Melodic-SymphonicMetal ist schon sehr geil! Sehr sympathische Jungs, treibende Musik und ein Frontmann, der sein Publikum vom ersten Moment im Griff hat und tosenden Applaus vom ersten bis zum letzten Song sicher hat.

1 . Wir sind zurück
2. Es wird schlimmer
3. Herz in Flammen
4. Der Adler
5. Brüder auf Leben und Tod
6. Auf und nieder
7. Der Seemann
8. Drumsolo
9. Der rote Reiter
10. Schönheit der Sklaverei
11. Hört mich an
12. Friede sei mit dir
13. Reitermania
14. Nach der Ebbe
15. … vom Ende der Welt

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Nun ist es soweit, der Headliner des Abends betritt die Bühne. Der Beginn verzögerte sich aufgrund der einzelnen Umbaupausen der Bands etwas, was jedoch die Vorfreude des Fans nicht trübt. Ebenfalls eine Band aus Schweden. Dark Tranquillity stehen bereits seit 32 Jahren auf der Bühne, sind aber kein bisschen leiser. Sie geben einen Mix aus ihren Titeln des letzten Albums „Atoma“ zum Besten, sowie ein paar ältere Songs und genießen sichtlich die gute Stimmung im Astra und haben eine Spielfreude auf derBühne, dass es jeden nochmal trotz der Müdigkeit mitreißen muss. Das Publikum gibt alles und rockt die Hütte. Es gibt auch mal den einen oder anderen ruhiger Song, in denen man einfach die Musik und die Atmosphäre im Astra genießen kann. Ein sehr geiler Abschluss eines schweißtreibenden Wochenendes!

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Insgesamt ein sehr geiles Weekend in einer sehr sympathischen Location mit sehr netten Mitarbeitern und sehr geilen Fans der NDH- und Metal-Szene!! Out of Line hat geladen und ich finde, der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt! Die Termine für 2020 stehen schon fest.

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